AUS GUTEM GRUND

Wir sind Dominik und Max – Gründer von Kijamii Kaffee. Was 2017 als Idee während des Medizinstudiums begann, ist heute eine Rösterei, drei Cafés und eine direkte Verbindung zu den Farmern, die unseren Kaffee anbauen.

Wir glauben, dass Spitzenkaffee dort anfängt, wo man die Menschen hinter der Bohne kennt. Deshalb sind wir jedes Jahr selbst vor Ort in Tansania – nicht als Einkäufer, sondern als Partner. Gemeinsam mit unseren Kooperativen arbeiten wir an besserer Qualität, organischem Anbau und einer Zukunft, in der Kaffee für alle Beteiligten funktioniert.

In unserer Rösterei in Essen rösten wir wöchentlich frisch, in unseren Cafés in Witten, Essen und Bochum schenken wir aus, was wir selbst am liebsten trinken. Und im Shop bekommst du genau das in die Tasse, woran wir das ganze Jahr über arbeiten.

wie alles begann

2016 arbeitete Dominik als Krankenpfleger auf einer Krankenstation in Tansania – und erlebte, wie ein junges Mädchen an versehentlich verschluckten Pflanzenschutzmitteln verstarb. Dieser Moment veränderte alles. Nur 20 Kilometer entfernt fand er Farmer, die ihren Kaffee ohne Pestizide in Mischkulturen anbauten. Bei einer Autofahrt zum Mount Meru lernte er Gabriel Mafie kennen, den Gründer der Nombeko Kooperative. Als Gabriels Auto im Sand steckenblieb und beide es gemeinsam ausgruben, entstand eine Freundschaft – und aus dieser Freundschaft entstand Kijamii. Noch im ersten Semester seines Medizinstudiums ging der erste Onlineshop online.

Der Anfang

Dominik arbeitet als Gesundheits- und Krankenpfleger in Tansania und baut einen OP-Trakt für die Hilfsorganisation Africa Amini Alama auf. Als ein junges Mädchen an versehentlich verschluckten Pflanzenschutzmitteln verstirbt, entsteht die Idee für einen anderen Weg: Kaffee, der niemanden krank macht. Bei einer Autofahrt lernt Dominik Gabriel Mafie kennen – Farmer, Kooperativengründer und bis heute enger Freund.

DIE ERSTEN 30 KILO

Zurück an der Uni Witten/Herdecke, reist Dominik mit zwei Freunden erneut nach Tansania – ehrenamtlich im OP und zum ersten Mal auf den Plantagen der Nombeko Kooperative. 30 Kilo Rohkaffee kommen im Rückfluggepäck mit nach Deutschland. Erste Proberöstungen beim Röstanlagenhersteller Probat ergeben eine herausragende Qualitätsbeurteilung. Zu Weihnachten: Import von zwei Sack Rohkaffee per Luftfracht, Verkauf an Freunde und Bekannte über den ersten Onlineshop.

DER ERSTE GROSSE IMPORT

2,3 Tonnen Rohkaffee kommen erstmals per Seefracht nach Deutschland. Zwei Reisen nach Tansania in einem Jahr, Ausbau der Handelskontakte zu Cafés in der Region und erste Caterings. Aus dem Studentenprojekt wird ein Unternehmen.

Das erste Cafe

Renovierung und Eröffnung des ersten Kijamii Cafés in der Wittener Innenstadt – inklusive eigenem Kaffeeröster. Dominik unterbricht sein Medizinstudium für ein Semester, um Vollzeit für Kijamii da zu sein. Der Kaffee bekommt ein Zuhause.

DIE EIGENE RÖSTEREI

Eröffnung der Kijamii Rösterei als eigenständiger Betrieb auf 160 Quadratmetern in Essen. Ausbau der Kooperativen in Tansania und wachsendes Sortiment. Vom Café mit Röster zur professionellen Rösterei mit Café.

bochum dazu

Eröffnung des Oktober Cafés am Willy-Brandt-Platz in Bochum – ein eigenständiges Konzept mit eigenem Roast. Ausbau des Kundenstamms und Sortimentserweiterung. Kijamii ist jetzt an drei Standorten im Ruhrgebiet.

kräfte bündeln

Fusion der Rösterei Kijamii Kaffee und Bohnenkartell aus Essen. Aufbau der gemeinsamen, erweiterten Rösterei und Firmierung unter der Kibo GmbH. Maximilian Kranz kommt als Co-Founder an Bord. Gemeinsame Kaffeeschule mit SCA-zertifiziertem Kursprogramm.

Impact in Tansania

Kijamii ist kein Hilfsprojekt – aber aus einem entstanden. Unser Ziel: ein Handelsweg, der für beide Seiten funktioniert. Herausragender Kaffee für unsere Kunden, faire Einkommen und echte Perspektiven für unsere Farmer.

Konkret bedeutet das: Wir zahlen Preise über dem Weltmarktniveau, finanzieren unseren Farmern die Ernte zinslos vor und investieren in ihre Infrastruktur – wie 2024 in die Restauration des Pulpers der Nombeko Kooperative. Dazu sorgen wir für stetig wachsende Abnahmemengen, die Planungssicherheit schaffen – Ernte für Ernte, Jahr für Jahr.

Was gebraucht wird, entscheiden nicht wir – sondern die Menschen vor Ort, bei unseren jährlichen Besuchen.

1200

importierte Rohkaffeesäcke

70

Tonnen gerösteter Kaffee

250

Farmer in den Anbaugebieten

GOOD GOOD COFFEE

Unser Team

Dominik Münstermann

Founder Kijamii Kaffee
CEO

Maximilian Kranz

Co-Founder Kijamii Kaffee
CEO

Max Jansen

SCA Trainer
Head of Coffee Quality

Julian Flesch

Headroaster

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