Der Kaffeeanbau

Wie die Kultivierung das Aroma beeinflusst

DIE REGION.

An den Hängen des Mount Meru im Norden Tansanias, dem fünftgrößtem Berg Afrikas, werden unsere Kaffeepflanzen von den Farmer/innen der Kooperativen angebaut. Das Bergmassiv ist aus vulkanischer Aktivität entstanden und macht die Böden so besonders fruchtbar.

DIE NATUR.

Kaffee ist ein Naturprodukt. Die besonderen Aromen, die wir an ihm schätzen, beruhen mitunter auf der unterschiedlichen Beschaffenheit der Anbaugebiete. Bei der Kultivierung von Kaffeepflanzen gilt – ähnlich wie bei anderen Gewächsen – vulkanischer Boden als „Trumpf“.

ANBAU IN MISCHKULTUREN.

Die Arabica-Pflanze ist ein Schattengewächs und gedeiht am besten ab einer Anbauhöhe von 1200 m ü. NN. Neben der Höhenlage ist vor allem ein feuchtes und mittelwarmes tropisches Klima für die Aufzucht und das Wachstum der Pflanzen Grundvoraussetzung. Unsere befreundeten Farmern nutzen daher den traditionellen Schatten-Anbau auf einer Höhe von 1500 m ü. NN. als eine nachhaltige Alternative zum Sonnenanbau. Merkmal dieser bewährten Anbauform ist, dass die Kaffeepflanzen im Schatten anderer Bäume, wie z. B. Bananenstauden, Avocado-, Mango oder Papayabäumen gepflanzt werden. Das Wachstum der Pflanzen und die Reifung der Kaffeekirschen ist dadurch zwar langsamer, dafür jedoch für den Boden und die bestehenden Ökosysteme entlastend. Zugleich schützt das Blätterdach der Bäume die Kaffeepflanzen vor dem Verbrennen. Unterdessen wird die Bewässerung des Wurzelsystems in der Trockenzeit begünstigt. Noch viel besser: Dieser Ökoraum dient zugleich als Lebensraum für andere Tiere, wie z. B. Vögel oder Insekten und erhält die Artenvielfalt

EINFACH NATÜRLICH.

Unsere Farmer wissen Ihre Pflanzen zu schätzen und nutzen die natürlichen Ressourcen für ein fruchtbares Wachstum. So gelangt etwa das ausgequetschte Fruchtfleisch wieder unter die Sträucher, sodass die restlichen Nährstoffe der Pflanze neue Energie liefern können.